Ein Haus ist behaglich, wenn Licht, Temperatur und Luft zusammenspielen.
Das Energiekonzept beginnt bei der Architektur: bei Ausrichtung, Öffnungen, Sonnenschutz und Gebäudehülle. Erst danach kommt die Anlagentechnik.

Wohnkomfort lässt sich nicht mit einem einzigen Gerät kaufen.
Eine Wärmepumpe, Dreifachverglasung oder dicke Dämmung allein machen noch kein gut funktionierendes Haus. Das Ergebnis bestimmen auch Grundstück, Ausrichtung, Größe der Öffnungen, Sonnenschutz, Luftdichtheit, Lüftung und die Nutzung.
Deshalb reduzieren wir zunächst den Energiebedarf des Hauses. Anschließend wählen und dimensionieren wir die Systeme für den konkreten Entwurf.
Die größte Wirkung erzielen wir vor der Auswahl der Anlagentechnik
Kompaktheit, Ausrichtung der Räume und Größe der Öffnungen bestimmen bereits früh einen großen Teil des energetischen Verhaltens.
Wir wählen den Aufbau unter Berücksichtigung des gesamten Bauteils, der Anschlüsse, des Klimas und der Projektanforderungen.
Eine durchgehende luftdichte Ebene reduziert unkontrollierte Wärmeverluste und hilft, Feuchtigkeit zu kontrollieren.
Kritische Übergänge prüfen wir im Detail dort, wo unterschiedliche Konstruktionselemente aufeinandertreffen.

Wintersonne ist willkommen. Sommersonne braucht das richtige Maß.
Große Verglasungen bringen Licht, Ausblicke und solare Wärmegewinne. An der falschen Stelle oder ohne wirksamen außenliegenden Sonnenschutz können sie jedoch Wärmeverluste und sommerliche Überhitzung verstärken.
Deshalb beurteilen wir für jede Fassade gesondert die Ausrichtung, Glasfläche, Verschattung durch die Umgebung, Dachüberstände und die Nutzung des Raums.

Wir planen den Sonnenschutz gemeinsam mit der Verglasung.
Außenjalousien, Dachüberstände, Pergolen und Vegetation wirken unterschiedlich. Die Wahl hängt vom Sonnenstand, vom Wind, der gewünschten Privatsphäre und dem architektonischen Ausdruck ab.
Wird der Sonnenschutz in die Konstruktion integriert, müssen Platzbedarf, Stromanschluss, Abdichtung und Wartungszugang bereits im Detail vorgesehen sein.
Die Systeme müssen zur tatsächlichen Lebensweise passen
Leistung und Art der Wärmeabgabe bestimmen wir anhand des berechneten Bedarfs, der Räume und der erwarteten Nutzung.
Zunächst begrenzen wir die solaren Wärmegewinne. Die aktive Kühlung dimensionieren wir anschließend nach dem verbleibenden Bedarf.
Das System muss gute Luftqualität gewährleisten, richtig einreguliert sein und Reinigung sowie Filterwechsel ermöglichen.
Eine gute Automatik hilft. Dennoch müssen die Nutzer die grundlegenden Betriebszustände, manuelle Eingriffe und die Wartung verstehen.
Licht, Sonnenschutz und Offenheit in realisierten Häusern.
Ausgewählte Projekte zeigen, wie sich die KAGER Architektur an unterschiedliche Grundstücke, Ausblicke, Lebensgewohnheiten und architektonische Ambitionen anpasst.
Wir planen Wohnkomfort für Ihr Grundstück und Ihren Alltag.
Wenn Standort, Entwurf und Nutzung bekannt sind, können wir zeigen, welche Entscheidungen den größten Einfluss auf winterliche Wärme, sommerliche Frische und die Luftqualität haben.