Die Architektin hinter unseren eindrucksvollsten Projekten
Wir stellen die Architektin Irina Karlikova vor, die Autorin bekannter KAGER-Projekte, die außergewöhnliche Häuser mit Sinn für Holz, Licht und Raum schafft.

Architektin Irina Karlikova
Wer steht hinter unseren eindrucksvollsten Projekten?
Die Architektin Irina Karlikova ist die Autorin einiger der bekanntesten KAGER-Häuser. Mit ihrem Gespür für Raum, Holz und Licht hat sie Projekte mitgestaltet, die die architektonischen Möglichkeiten der Vita-Nova-Technologie besonders eindrucksvoll zeigen.
Da sie seit vielen Jahren mit uns zusammenarbeitet, versteht sie das Konzept des sichtbaren Holzskeletts und der Glasflächen genau, die architektonische Freiheit und räumliche Offenheit ermöglichen. Derzeit wirkt sie am Entwurf zweier neuer Holzvillen mit – einer in Slowenien und einer in Deutschland.
Im Folgenden stellen wir drei Projekte vor, an denen sie mitgewirkt hat.
Projekte, die für sich sprechen
Ein Zuhause mitten im Wald, in dem das Tragwerk zum Interieur wird
Beim Projekt Forest House wurde die Holzkonstruktion behutsam in die grüne Umgebung eingebettet. Das Skelett tritt hier nicht in den Vordergrund, sondern ergänzt die natürliche Kulisse räumlich. Das Haus verbindet moderne Architektur und natürliche Materialien, wobei handbearbeitetes Holz eine zentrale Rolle in der Innenraumgestaltung spielt.
Durch präzise Verarbeitung und ästhetische Vollendung wird die sichtbare Holzkonstruktion zum zentralen Element der Innenarchitektur. So verleiht sie dem Raum Wärme, Charakter und architektonische Eleganz.
Für dieses Haus erhielt sie 2024 bei den Ukrainian Building Awards die renommierte Auszeichnung für das beste Wohninterieur.
Holz-Glas-Villa am See
Architektur, die der Natur folgt
Zu den ausgezeichneten Projekten gehört auch die Holz-Glas-Villa am See, für die sie 2021 den Preis für den besten architektonischen Entwurf eines Privathauses erhielt. Vollständig verglaste Fassaden und ein durchdachter minimalistischer Entwurf überzeugten die Jury, die das Projekt als erstklassige Verbindung von Ästhetik und Funktionalität würdigte.
Diese ländliche Villa steht am Ufer inmitten eines Fichtenwaldes und wurde in Anlehnung an ein traditionelles bayerisches Holzhaus entworfen. Aufgrund des bewegten Geländes integrierten die Architekten ein Untergeschoss. So konnte sich das Gebäude ohne unnötige Eingriffe in die natürliche Umgebung an den Ort anpassen.
Zu den anspruchsvolleren Teilen des Projekts gehörte die Treppe. Dafür wurden mehrere Varianten entwickelt, bevor das richtige Gleichgewicht zwischen konstruktiver Logik und ästhetischer Wirkung gefunden war. Die abschließenden Elemente des Hauses sind vollständig auf die Umgebung abgestimmt: Die Farben der Holzträger und Bodenbeläge greifen die Töne von Baumstämmen und Rinde auf, während das Interieur zurückhaltend bleibt, damit die Ausblicke durch die Glaswände in den Vordergrund treten.
Das Haus verfügt über zwei Eingänge: einen vom Untergeschoss und einen vom Wohnbereich. Dort öffnet sich der Essbereich nach oben zu einem Oberlichtband, das den Raum mit Licht erfüllt und das Gefühl von Offenheit verstärkt.
Vita Nova mit Flachdach
Transparenz und architektonische Offenheit
Beim Projekt Vita Nova mit Flachdach betonte die Architektin Irina Karlikova Transparenz und die Verbindung mit der Umgebung. Das Haus inmitten eines Kiefernwaldes wurde mit vollständig verglasten Wänden entworfen, die einen ununterbrochenen Kontakt zur Natur ermöglichen.
Das Interieur ist geprägt von Keramik in Marmoroptik, sorgfältig geplanter Beleuchtung und räumlicher Offenheit. Der Grundriss umfasst 340 m², mit Wohnbereichen und Büro im Erdgeschoss sowie zwei Schlafzimmern mit eigenen Bädern im Obergeschoss. Die Glasflächen verbinden sich mit der Galerie und unterstreichen zusätzlich die Luftigkeit und räumliche Kontinuität.
Es ist eine Architektur, in der natürliche Materialien und ein durchdachter Entwurf zu einer klaren, modernen Interpretation des Wohnens zusammenfinden.