Anže Lanišeks Haus: Fertigungsstart im Mai 2026
Projektmeldung vom Mai 2026 zur Fertigung von Anže Lanišeks und Nastjas VITA NOVA Classic: rund 150 m², offenes Erdgeschoss, sichtbares Holz und die damals geplante Montage.

Projektmeldung vom 4. Mai 2026: Die Fertigung der Konstruktionselemente für das Haus von Anže Lanišek und seiner Partnerin Nastja begann. Die Montage war damals für die zweite Maihälfte 2026 geplant. Vorgestellt werden der Hausentwurf und die damalige Produktionsphase.
Ein neuer Schritt zum Zuhause
Nach Ende der Wettkampfsaison rückte auch ein persönliches Projekt in den Mittelpunkt: das nach den Wünschen von Anže und Nastja geplante Zuhause. Ihre Lebensweise verband sich mit Architektur, Holz und Glas sowie der Raumaufteilung. Mit dem Produktionsbeginn erhielten diese Entscheidungen eine materielle Form.
Die Wahl fiel auf VITA NOVA Classic
Anže und Nastja entschieden sich für die Architekturfamilie VITA NOVA Classic, die traditionelle Formen mit Licht und offenem Wohnen verbindet. Grundlage ist ein Skelett aus Brettschichtholz, BSH. Die Konstruktion übernimmt die Lasten und ermöglicht eine offene Anordnung nichttragender Innenwände innerhalb der statischen Planung.
Die Planung folgt Prinzipien der Solararchitektur: Ein größerer Anteil der Glasöffnungen liegt nach Süden, andere Hüllbauteile begrenzen Wärmeverluste. Ausrichtung, Dämmung und Verglasung bilden gemeinsam das Energiekonzept; die tatsächlichen Eigenschaften hängen von Planung, Ausführung und Nutzung ab.
Offenes Wohnen und privates Obergeschoss
Das Haus war für zwei Ebenen mit insgesamt etwa 150 m² Nettofläche geplant. Die Raumhöhe von 2,9 m betont die Offenheit. Im 75 m² großen Erdgeschoss verbinden sich Küche, Ess- und Wohnbereich; große Verglasungen schaffen Außenbezug und führen Tageslicht ins Innere.
Der Grundriss trennt gemeinsame und private Bereiche und erhält zugleich ein zusammenhängendes Hausgefühl. Wohnräume unterstützen Zusammensein und Alltag, zusätzliche Zimmer selbstständige Arbeit und Rückzug. Raumhöhe und Licht ergänzen diese funktionale Organisation statt bloß eigenständige Gestaltungsgesten zu sein.
Ein zusätzliches Erdgeschosszimmer war für Arbeit, Gäste oder ruhigen Rückzug vorgesehen. Technikraum mit Wärmepumpe und Wärmerückgewinnung sowie Hauswirtschaftsraum liegen am offenen Wohnbereich; am großzügigen Eingang befindet sich ein Sanitärraum. Oben sind Hauptschlafzimmer mit Ankleide, zwei Kinderzimmer, großes Bad und ein weiterer Aufenthaltsbereich für Rückzug, Arbeit oder Entspannung angeordnet.
Von den Plänen in die Fertigung
Die Produktionsphase umfasst die Herstellung der Holzelemente unter kontrollierten Bedingungen vor der Anlieferung. Präzise Vorbereitung stimmt Bauteile und Details ab und unterstützt die geordnete Montage. Sichtbares Holz bleibt Teil der Architektur, Dachüberstände mit sichtbaren Sparren interpretieren Tradition neu, Glaswände öffnen den Raum nach außen.
In der Produktion erhält die architektonische Idee erstmals eine körperliche Form. Holzelemente und Verbindungen werden vor der Montage abgestimmt, damit sie für den geplanten Ablauf vorbereitet ankommen. Dies verbindet Planung, handwerkliche Ausführung und Bauorganisation.
Stürze verdeutlichen den Rhythmus der Konstruktion; vorbereitete Elemente verlagern mehr Arbeit in die Produktion. Lieferung und Montage werden auf Grundstück und Teamarbeit abgestimmt. Im vorgestellten Projekt verbinden sich technische Präzision und persönliche Hausplanung.